Fast jede Website verarbeitet personenbezogene Daten – schon allein durch das Hosting, bei dem Server die IP-Adressen der Besucher verarbeiten. Deshalb brauchen Websites eine Datenschutzerklärung nach Art. 13 DSGVO.
Diese Angaben gehören hinein
- Name und Kontaktdaten des Verantwortlichen, ggf. des Datenschutzbeauftragten
- Welche Daten zu welchem Zweck verarbeitet werden
- Die Rechtsgrundlage für jede Verarbeitung
- Empfänger, z. B. Hosting-Anbieter oder E-Mail-Dienstleister
- Ob Daten in Länder außerhalb der EU übermittelt werden
- Wie lange die Daten gespeichert werden
- Die Rechte der Betroffenen: Auskunft, Berichtigung, Löschung, Widerspruch und mehr
- Das Recht auf Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde
Was auf Websites oft vergessen wird
- Kontaktformulare und was mit den Anfragen passiert
- Eingebundene Karten, Videos oder Schriften von externen Anbietern
- Statistik- und Analysetools
- Newsletter-Anmeldungen
- Buchungs- und Bezahldienste
Weniger ist mehr
Jeder externe Dienst muss in der Datenschutzerklärung stehen und braucht oft eine Einwilligung. Websites ohne unnötige Fremddienste sind nicht nur datenschutzfreundlicher, sondern auch schneller. Schriften lassen sich zum Beispiel direkt vom eigenen Server laden.
Dieser Artikel gibt einen allgemeinen Überblick und ersetzt keine Rechtsberatung. Für Ihren konkreten Fall wenden Sie sich bitte an eine Rechtsanwältin oder einen Rechtsanwalt.
Hosting in Deutschland, selbst gehostete Schriften und Statistik nur mit Einwilligung.
Datenschutzfreundliches Hosting